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Wie die internationale Gesellschaft für Menschenrechte berichtet, hat sich die schwierige Lage der Tibeter in ihrer, von Chinsesen besetzten Heimat bislang nicht zufriedenstellen verbessert. Am 2. September protestierten wieder zahlreiche tibetisch Studenten gegen das mangelnde Stellenangebot für die in der traditionellen tibetischen Medizin arbeitenden Ärzte.

Nach Abschluss des Studium seien zahlreiche Tibeter arbeitslos. Auch das kurze Aufkeimen einer Hoffnung durch den Besuch eines chinesischen Regierungsvertreters in den abgelegenen Gegenden Tibets verlief im Sande. Zwar stellte er einen dringenden Bedarf fest, doch an der derzeitigen Quote von 60 Stellen änderte sich auch in diesem Jahr nichts. Die übrigen der insgesamt 256 abgehenden Absolventen des Instituts für traditionelle tibetische Medizin bekommen keinen Job. Weiterlesen »

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Am 15. August ereignete sich der bei weitem folgenschwerste Zwischenfall bei den Protestaktionen der tibetischen Bevölkerung gegen den Abbau der bislang unangetasteten Bodenschätze des Landes. Wie die chinesische staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, soll bei den Demonstrationen ein 47jähriger Tibeter durch einen Irrläufer getötet worden sein. Anderen Meldungen zufolge sollen bei dem Disput, an dem 35 Dorfbewohner beteiligt waren, noch drei weitere Tibeter ums Leben gekommen sein. Unklar ist auch, warum Xinhua erst am 30. August von diesem Vorfall berichtete. Weiterlesen »

 

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Einer Quelle der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte in Planegg zufolge wurden am 05. Juni 2010 zwei tibetische Autoren grundlos von der chinesischen Polizei in Chengdu aufgegriffen und schwer misshandelt. Die aus der Provinz Kham stammenden Herausgeber der Jahresbücher „Tibet“ und „Phurgyal kyi Namshey“ Goyon und Thupten Gedun, beide Mitglied im tibetischen PEN-Club, befanden sich gemeinsam mit ihrem Schulfreund Serta Sherab auf dem Weg in ein Restaurant in Chengdun. Weiterlesen »

Nur wenige Monate vor dem Start der olympischen Spiele spitzt sich die Lage in Tibet weiter zu. Meldungen vom größten Aufstand seit 20 Jahren gehen rund um den Globus. Augenzeugen und Agenturen spekulieren über die Zahl der Toten. Laut der tibetischen Exilregierung forderten die Proteste bereits 80 Menschenleben – Qiangba Puncog, der Präsident der autonomen Region spricht nur von 13 Zivilisten, die von “tibetischen Aufständischen” getötet wurden und hält 61 teils schwer verletzte Polizisten dagegen.



Begonnen haben die Unruhen nach einer Demonstration von buddhistischen Mönchen, anlässlich des Jahrestages der Niederschlagung des Aufstandes der Tibeter gegen die chinesische Herrschaft am 10. März 1959. Mittlerweile sollen sich die Proteste auf weite Teile Tibets und auch auf die Provinz Sichuan ausgeweitet haben. Die Chinesische Volksarmee ist nach Berichten von Augenzeugen in allen Regionen mit einem massiven Aufgebot zu gegen.

Über einen Boykott der Olympischen Spiele, die vom 8. bis zum 12. August 2008 in Peking stattfinden sollen, wird nun auch in Deutschland laut nachgedacht. Thomas Bach, Vizepräsident des IOC, äußerte sich in einem Interview des ZDF sehr distanziert: “Wir sind nicht die Weltregierung – wir können nicht mehr erreichen, als Vereinte Nationen erreichen können …” und empfiehlt den Sportlern, zu den Spielen zu reisen und dort im friedlichen Wettkampf ein positives Zeichen zu setzen - begleitet von Journalisten könnten sie vor Ort ihre Meinung äußern.

(Mehr Bilder zur aktuellen Lage im Video von BBC-Worldnews)

Vogelgrippe in Tibet

Wie derStandard heute unter Bezugnahme auf das chinesische Landwirtschaftsministerium berichtet, gab es am 6. Februar einen erneuten Ausbruch der Vogelgrippe nahe der Hauptstadt Lhasa. Demnach haben die Behörden bereits Notfall-Maßnahmen ergriffen und tausende Tiere vorsorglich getötet.

In einem ausführlichen Telefonat zwischen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Ministerpräsitenten Wen Jiabao am letzten Freitag wurden unter anderem deutsche Politiker nach Tibet eingeladen, um sich dort selbst ein Bild von der Lage in der autonomen Region zu machen. Beide Regierungschefs drückten in dem Gespräch vor allem ihren Willen aus, die bilateralen Beziehungen und den gegenseitigen Besucheraustausch zu intensivieren. Nach dem Empfang des Dalai Lama und der damit einher gegangenen Abkühlung der deutsch-chinesischen Beziehungen, ist dies ein deutlicher Schritt in Richtung Entspannung. Bundeskanzlerin Merkel bekräftigte in diesem Zuge allerdings auch das Festhalten der Bundesregierung an der Ein-China-Politik.

Wegen der unerwartet hohen Nachfrage hat die Tibet Initiative Deutschland e.V. nun den Veranstaltungsort für den Vortrag des Dalai Lama am 18. Mai 2008 in die Arena Nürnberger Versicherung verlegt. Geändert hat sich ebenfals der Zeitpunkt des Beginns der Veranstaltung mit dem Titel “Menschenrechte als Verpflichtung – Lehren aus der Geschichte.” - statt wie bisher geplant um 9:30 Uhr startet die Rede des tibetischen Oberhauptes nun schon um 9:00 Uhr. Alle bisher verkauften Karten behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

Schon im Oktober waren nach Angaben der Tibet Initiative Deutschland e.V. alle Veranstaltungen in kürzester Zeit ausverkauft. Während die Meistersingerhalle nur etwa 2.100 Sitzplätze anbietet, ist in der Arena Nürnberger Versicherung je nach Bestuhlung Platz für etwa 7.500 bis 10.200 Personen. Weiterlesen »